Umgangsrecht für leibliche Väter im Anmarsch!

Voraussetzung ist aber, dass der Vater ein nachhaltiges Interesse am Umgang hat und dieses dem Kindeswohl entspricht. Das geht aus einem Gesetzesentwurf hervor, auf den sich das Bundeskabinett geeinigt hat. Jetzt muss der Bundestag über den Entwurf abstimmen.

Nach bisheriger Rechtslage ist der leibliche Vater nicht notwendigerweise Vater im Rechtssinne. So gilt z.B. bei bestehender Ehe der Ehemann als Vater des Kindes. Das hat zur Folge, dass ein leiblicher Vater nur dann einen Anspruch auf Umgang mit dem Kind hat, wenn er eine enge Bezugsperson des Kindes ist. An dieser Voraussetzung fehlt es aber häufig, wenn die rechtlichen Eltern den Kontakt zum leiblichen Vater verbieten.

Quelle: BMJ